1. FC Nürnberg – Vierte Niederlage in Folge

Nürnberg – der 1. FC Nürnberg musste sich heute seinen Gästen aus Leverkusen 0:2 geschlagen geben.
Der Club kassierte die vierte Niederlage in Folge und musste auch Pfiffe seiner Fans hinnehmen. Bayer Leverkusen war die klar dominierende Mannschaft. Dennoch waren die Clubberer angesichts des Klassenverbleibs nicht ganz unzufrieden.

 

«Wir sind froh, wir haben das Ziel erreicht. Der 1. FC Nürnberg spielt in der nächsten Saison wieder in der Bundesliga», freute sich «Club»-Coach Michael Wiesinger.
Die Hausherren, bei denen Wiesinger nach zuletzt drei Niederlagen Alexander Esswein in die Spitze beordert hatte, hatten am 113. Geburtstag ihres Traditionsclubs Mühe, in die Partie zu kommen.

Spielverlauf, Fakten, Tore

Leverkusen dominierte dank der reiferen Spielanlage das Geschehen, und nach einer knappen halben Stunde hatte die «Club»-Abwehr, in die Per Nilsson und Timm Klose zurückgekehrt waren, erstmals entscheidend das Nachsehen. Nach einer Ecke köpfte Toprak völlig frei ein.
Nach dem Rückstand rappelte sich Nürnberg etwas auf und hielt nun mehr dagegen. Die beste Chance für die Hausherren hatte Esswein, der auf Zuspiel von Hiroshi Kiyotake aber am stark reagierenden Leno scheiterte (42.). Durchgang zwei begann mit einem Feuerwerk. Erst hatte Sidney Sam gleich doppelt das 2:0 auf dem Fuß (46./47.), auf der anderen Seite wurde Mike Frantz im letzten Moment abgeblockt (48.). Nürnberg traute sich nun mehr zu, doch Robert Mak verfehlte knapp (53.).
Nun war es endlich ein echter Schlagabtausch, kurzzeitig schien es sogar, als würde Bayer für die verschenkten Möglichkeiten bestraft. «Club»-Abwehrspieler Nilsson vergab aus kurzer Distanz den Ausgleich (60.), doch im Gegenzug leistete sich der Schwede ein Handspiel im Strafraum. Den Strafstoß hämmerte der ansonsten unauffällige Kießling ins Netz. Dass Sam noch einen Foulelfmeter an den Pfosten setzte (81.), störte höchstens Kießling, der erneut antreten wollte. Bayers dritter Sieg hintereinander und die Rückkehr auf die große Fußball-Bühne waren perfekt.

Quelle: dpa