1. FCN: Randalierer sollen zahlen

Nürnberg – Nachdem der Club in der Vergangenheit schon des öfteren für seine Fans hohe Strafen zahlen musste, hat der 1. FCN im Vorfeld zur Partie gegen Eintracht Frankfurt seine eigenen Fans gewarnt. Wer Gegenstände auf das Spielfeld wirft, wird zur Kasse gebeten.

 

Es ist mittlerweile ein alltägliches Bild im Grundig Stadion: Ein gegnerischer Spieler an der Eckfahne bückt sich und muss Gegenstände aufheben, die von den Rängen aus in seine Richtung geworfen wurden. Mehrmals wurde der Verein dafür schon mit Bußgeldern bestraft, zuletzt musste er 18.000 Euro Strafe an den DFB zahlen. Mehrfach appellierten Daniel Kirchner, Leiter des Stadions und des Spielbetriebs beim Club, und seine Kollegen an die Fans. Zuletzt haben auch 5.000 Flyer nichts genützt, die vor den Spielen in der Nordkurve verteilt wurden.

 

Überführte Täter müssen ab sofort bezahlen

Bereits im Heimspiel gegen Braunschweig konnten drei Personen identifiziert werden, die Gegenstände auf den Platz geworfen hatten. „Jetzt wissen wir, wo wir genauer hinschauen müssen“, sagte Daniel Kirchner. Er fügte hinzu: „Wir werden auf die Schuldigen nicht die komplette Strafe umlegen, aber sie müssen zahlen.“ Der Zeitpunkt diese Maßnahme zu ergreifen scheint nur allzu logisch, denn zwischen den beiden Ultra-Gruppierungen von Eintracht Frankfurt und des FCN herrscht eine große Rivalität, hinzu kommt die Brisanz des Abstiegsduells. Das Spiel wird daher als Hochsicherheitspartie eingestuft, eine Eskalation zwischen den Fans erhofft sich der Club durch eine strikte Trennung der beiden Fanlager.

 

Was Trainer Gertjan Verbeek vor der Partie gegen Frankfurt und die kommenden Spiele sagt, sehen sie in PK-TV.

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