2:2 gegen Paderborn – Fürth nimmt Kurs auf die Bundesliga

Die SpVgg Greuther Fürth nimmt Kurs auf die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga. Die Franken verteidigten im Verfolgerduell der 2. Liga durch den 2:2-Ausgleich in der Nachspielzeit beim SC Paderborn den zweiten Tabellenrang.

 

Bundesliga, wir kommen: Nach einem heiß diskutierten Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit strebt die SpVgg Greuther Fürth wie Spitzenreiter 1. FC Köln der Rückkehr in das Oberhaus des deutschen Fußballs entgegen.

 

Unter das Motto „Vor allem genießen“ hatten Paderborns Trainer André Breitenreiter und Fürths Coach Frank Kramer das Top-Spiel gestellt. Damit war es für die Franken aber in der 36. Minute erst einmal vorbei. Nach einem Fürther Einwurf eroberten die Ostwestfalen den Ball, Marvin Bakalorz bediente den gestarteten Süleyman Koc mustergültig. Gegen schlechte gestaffelte Gäste traf der Türke zum 1:0.

 

Im Duell der beiden offensivstärksten Teams der Liga traf dann auch die Spielvereinigung. Nach einem langen Freistoß von Daniel Brosinski kam das Spielgerät zu Ilir Azemi (59.), der zum Ausgleich einköpfte. In einer spannenden Partie brachte Marc Vucinovic (75.) die Paderborner dann zurück auf Aufstiegskurs. Sein Distanzschuss schlug vor 14 293 Zuschauern unhaltbar zum 2:1 ein. Nach dem Schubser von Azemi vor dem Ausgleich in der Nachspielzeit schickte Schiedsrichter Manuel Gräfe den reklamierenden Breitenreiter auf die Tribüne.

 

„Es ist kein Freundschaftsspiel gewesen, und von so einem erfahrenen Schiedsrichter und seinen Assistenten muss ich erwarten, dass sie das Foul sehen“, sagte Breitenreiter. „Wir werden um drei Punkte gebracht.“ Kramer leugnete das Foul nicht, sah den Punkt für sein Team aber gemessen an der Leistung nicht als unverdient an.

 

„Es war ein Schritt, jetzt haben wir die Nase vorn für den nächsten Spieltag“, erklärte er. Ein „super Spiel“ bescheinigte Fürths Torhüter Wolfgang Hesl seinem Team, dagegen stellte sich Torschütze Koc mit trauriger Miene dem Sky-Interview. „Es war ein Foulspiel. Wie man unseren Gesichtern ansieht, ist die Enttäuschung groß.“

 

Quelle: dpa