686 Kilo Marihuana in Betonklotz entdeckt

Der Zoll hat am 30.10.2013 auf einem Parkplatz an der BAB 3 einen Lkw aufgegriffen, der 686 kg Marihuana transportierte. Das Rauschgift war in einem Betonblock verbaut.

 

Der Lkw-Fahrer, ein 54-jähriger albanischer Staatsangehöriger, befindet sich in Untersuchungshaft. Ihm liegt die unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge zur Last. Ein Verbrechen, das mit Freiheitsstrafe von 2 bis 15 Jahren bestraft werden kann.

 

Von nichts gewusst

Der beschuldigte Lkw-Fahrer hat den äußeren Sachverhalt eingeräumt, er will aber nicht gewusst haben, was er transportiert. Aufgrund der Gesamtumstände gehen aber sowohl die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth als auch der Ermittlungsrichter, der Haftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen hat, davon aus, dass er zumindest billigend in Kauf nahm, illegale Ware zu transportieren.

 

Die Drogen-Route

Nach Angaben des Fahrers wurde der Lkw in der albanischen Stadt Tirana beladen. Über den Grenzübergang Bad Reichenhall soll das Rauschgift in dem Betonklotz nach Deutschland eingeführt worden sein. Von hier sollte es nach den Angaben des Fahrers in die Niederlande gebracht werden.

 

Marktwert der Drogen

Das sichergestellte Rauschgift hätte auf dem Großmarkt einen geschätzten Wert von 3.000 bis 4.000 Euro pro Kilo gehabt. Das entspräche einem Marktwert von insgesamt 2,7 Millionen Euro.