80.000 Euro teure Treppenheizung für Ansbacher Behörde

Ansbach – Neubau der besonderen Art für eine Ansbacher Behörde: Das Amt für ländliche Entwicklung bekommt eine beheizbare Freitreppe. Kostenpunkt: 80.000 Euro. Als Grund für die Investition wird das verminderte Unfallrisiko im Winter genannt.

 

Zwar sei es bisher noch zu keinem witterungsbedingten Unfall gekommen, Schnee und Eis auf der Treppe stellten jedoch ein Risiko für die Beamten dar. Begünstigt werde die Gefahr durch die Lage des Haupteingangs an der Nordseite des Gebäudes. Dadurch werde jegliche Sonneneinstrahlung verhindert. Eine vollständige Schneeräumung der Freitreppe sei nicht immer möglich.

 

Kritik um „Luxusinvestition“ wird abgewiesen

Die neue beheizbare Treppe soll ab dem kommenden Winter das Ausrutschen auf den Stufen verhindern. Zu diesem Zweck waren Nuten in die massiven Granitstufen eingefräst worden, um die Heizmatten einzuschieben. Die Stromzufuhr erfolgt über ein Kabel an der Seite. Dass es sich bei der Investition um übertriebenen Luxus handle, verneint Architekt Volckmar Bruhn gegenüber der Fränkischen Landeszeitung. An anderen Orten seien ähnliche Anlagen schon gebaut worden. Auch, dass der Stein kein Streusalz vertrage, sei falsch.