Arbeitslosenzahlen sinken – Mittelfranken bleibt Schlusslicht in Bayern

Nürnberg – Die Arbeitslosenzahlen in Deutschland sind im April um 78.000 auf 3,02 Millionen gesunken. Das entspricht einem Rückgang um 0,2 Punkte auf 7,0 Prozent bezogen auf das gesamte Bundesgebiet. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstagvormittag mit. Im Regierungsbezirk Mittelfranken sank die Zahl der Arbeitslosen im April auf 46.221. Damit beträgt die Arbeitslosenquote hier aktuell 4,9 Prozent.

Nach wie vor existieren starke regionale Unterschiede, was die Arbeitslosenzahlen anbelangt. Während die Quote im Landkreis Erlangen-Höchstadt bei 2,5 Prozent liegt, beträgt sie in Nürnberg 8,1 Prozent. Nürnberg zählt seit Jahren zu den Städten mit besonders vielen Langzeitarbeitslosen mit geringer Qualifikation. Mittelfranken selbst hat bei den Langzeitarbeitslosen die Hartz 4 beziehen eine Quote von 54 Prozent. Bayernweit beträgt die Quote 44 Prozent.