Falschfahrer stirbt bei Kollision auf Autobahn

Lauf/Pegnitz – Am Samstagmorgen war ein junger Mann auf der A9 in falscher Richtung unterwegs. Bei Lauf kam es zum Zusammenstoß zwischen seinem Pkw und einem Lkw. Der Mann aus dem Landkreis Nürnberger Land verstarb noch an der Unfallstelle. 

Gegen 5:40 Uhr erhielt die Einsatzzentrale der mittelfränkischen Polizei die Mitteilung, dass auf der A9 zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg und der Anschlussstelle Lauf/Süd in Fahrtrichtung Berlin ein Falschfahrer unterwegs sei. Noch bevor polizeiliche Maßnahmen eingeleitet werden konnten, kam es zum Frontalzusammenstoß zwischen den genannten Fahrzeugen.

Der später Verstorbene steuerte einen Hyundai und war auf dem Überholstreifen der falschen Fahrbahn in Richtung Feucht unterwegs, als der Zusammenstoß geschah. Der sofort verständigte Notarzt war sehr schnell vor Ort. Ihm gelang es aber trotz intensiver Bemühungen nicht mehr, das Leben des jungen Mannes zu retten. Der 45-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Die A9 musste zwischen dem Autobahnkreuz Nürnberg und der AS Lauf/Süd zeitweise komplett gesperrt werden. Ab ca. 7:00 Uhr konnte der Verkehr wieder einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Dennoch bildete sich ein Stau, der temporär mehrere Kilometer lang war.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die das Auffahren des Hyundai auf die Autobahn beobachtet haben. Des weiteren wird ein polnischer Lkw-Fahrer gesucht, der als wichtiger Zeuge in Frage kommt.

Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112 – 3333.

 

Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken