FCN beruft Krisensitzung ein: Trainerwechsel nicht mehr unwahrscheinlich

Nürnberg – Nach dem 0:3-Debakel in Heidenheim hat der FCN einen neuen Höhepunkt in der Krise erreicht. Nur sechs Punkte nach sieben Spielen, der Club liegt damit auf einem Relegationsplatz. Jetzt schaltet sich der Aufsichtsrat ein und fordert von Sportvorstand Martin Bader und Fußballabteilungsleiter Wolfgang Wolf Erklärungen. Bereits am Donnerstagvormittag soll es eine Aufsichtsratssitzung geben. Ein erneuter Trainerwechsel ist nicht mehr unwahrscheinlich.

 

Die Unruhe im Vereinsumfeld ist deutlich spürbar. „Bader raus“, hallte es am Mittwoch durch das Stadion. Mittlerweile steht auch die Sportliche Leitung massiv in der Kritik. Doch zuerst muss der Trainer für die schlechten Ergebnisse einstehen. Valerien Ismael muss nach nur 111 Tagen im Amt um seinen Job bangen. In der angekündigten Aufsichtsratsitzung am Donnerstagvormittag sollen Sportvorstand Martin Bader und Fußballabteilungsleiter Wolfgang Wolf erklären, wie es weitergehen soll. Ein Trainerwechsel? „Alles ist möglich“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Schramm Medienberichten zufolge unmittelbar nach der Niederlage in Heidenheim.