Frankenröhre beschäftigt Gericht

Nürnberg/Ansbach – Am Montag beschäftigt sich das Verwaltungsgericht Ansbach mit dem Ausbau des Frankenschnellwegs. Der Bund Naturschutz und vier Privatleute, die Häuser an der Ausbaustrecke besitzen, haben gegen den Planfeststellungsbeschluss geklagt.

 

Für rund 450 Millionen Euro wollen Stadt und Land ab 2015 den Frankenschnellweg ausbauen. In zwei Abschnitten soll ein Tunnel entstehen und eine zusätzliche dritte Fahrspur. Außerdem sind Lärmschutzwände und Flüsterasphalt geplant.
Mit dem Ausbau soll der ständige Stau auf der A73 verhindert werden, der sich zwischen den Stadtteilen Gostenhof/Sündersbühl und Steinbühl bildet. Auf dieser etwa zwei Kilometer langen Schnellstraße müssen die Autos drei innerstädtische Kreuzungen passieren, die mit Ampeln geregelt sind.

 

Die Stadt Nürnberg verspricht sich von dem Ausbau weniger Staus, Lärm und Abgase. Der Stadtteil soll zusätzlich durch einen Park aufgewertet werden und neue Rad- und Fußwege entstehen. Die Gegner befürchten, dass eine ausgebaute Strecke noch mehr Verkehr in die Stadt zieht – vor allem Lastwagen.

 

Quelle: dpa