Fürth widmet Ehrenbürger Kissinger einen Platz

Fürth – Der Fürther Ehrenbürger Henry Kissinger wird am kommenden Montag 90 Jahre alt. Die Kleeblattstadt hat ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk für ihn. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dem ehemaligen US-Außenminister, Friedensnobelpreisträger und prominentesten Fan der SpVgg Greuther Fürth bereits zu Lebzeiten einen Platz in seiner Geburtsstadt zu widmen.

 

Geburtstagsgrüße von der Stadt

Künftig erhält der Bereich vor der Feuerwache in der Königstraße die Bezeichnung „Dr.-Henry-Kissinger-Platz“. Oberbürgermeister Thomas Jung sandte dem Geburtstagskind zusammen mit den Glückwünschen der Stadt auch das Original-Straßenschild und lud den weltweit bekannten Politiker zu einem weiteren Besuch nach Fürth ein.

 

Ein Fürther wird zum Weltpolitiker

Heinz Alfred Kissinger wurde 1023 in der Kleeblattstadt geboren. Im Jahr 1038 musste er zusammen mit seinen Eltern sowie seinem Bruder Deutschland wegen des Nazi-Terrors verlassen. Die Familie ging in die USA. Hier machte der Fürther eine bemerkenswerte Karriere.

 

Nach einem Harvard-Studium der politischen Wissenschaft wird er unter Präsident Richard Nixon zum Sicherheitsberater ernannt. Anschließend folgt das Amt des US-Außenministers. Den Höhepunkt seiner Karriere hat Kissinger dann 1973. Zusammen mit dem nordvietnamesischen Politiker Le Duc Tho erhält er den Friedensnobelpreis.

 

Kissinger bleibt seiner Geburtsstadt treu

Und noch bis heute gilt Henry Kissinger als strategischer Denker, internationaler Berater und Weltpolitiker. Seine Geburtsstadt hat er immer wieder besucht. Zuletzt war er vergangenes Jahr im Juni zu einem privaten Aufenthalt mit seiner Familie zu Gast und im September saß er bei einem Bundesligaspiel der SpVgg auf der Tribüne der Trolli Arena.

 

Quelle: Stadt Fürth