Germanisches Nationalmuseum baut unterirdisches Kunstdepot

Nürnberg – Das Germanische Nationalmuseum hat Platzprobleme und soll deshalb um etwa ein Drittel vergrößert werden. Dafür wird der gesamte Innenhof des Museums, der „Große Klosterhof“, unterkellert. Heute fiel der Startschuss für das aufwendige und kostspielige Projekt.

 

Mehr Lagerfläche für das Kunstdepot

Der neue Bau unter der Erdoberfläche soll fünf Stockwerke und eine Gesamtfläche von 3500 Quadratmeter haben. Diese sollen als Depot für Ausstellungsobjekte dienen.

 

Technikzentrale zur Regulierung des Museums

Zudem wird im obersten Stockwerk des unterirdischen Baus eine Technikzentrale errichtet, in der Raumtemperatur und Lichtstärke aller Ausstellungs- und Lagerräume des Gebäudekomplexes zentral gesteuert werden können. Diese Messgrößen sind für Kunstobjekte äußerst wichtig. Derzeit werden die einzelnen Gebäudeteilen separat reguliert, da sie auf einem sehr unterschiedlichen technischen Stand sind.

 

Der Tiefbau soll 2017 fertig werden und 32 Millionen Euro kosten.

Quelle: dpa