Hochwassergefahr in Mittelfranken stark gestiegen

Nachdem es in der Nacht zum Freitag Dauerregen gab, ist die Hochwassergefahr in weiten Teilen Mittelfrankens bedrohlich angestiegen. Der Hochwassernachrichtendienst hat für einige Regionen bereits die höchste Meldestufe vier ausgegeben. Den Meteorologen zufolge ist zumindest für das Wochenende keine Besserung in Sicht.

 

Höchste Meldestufe im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Für die Schwabach in Büg (Lkr. Erlangen-Höchstadt) sowie in Emskirchen gilt dem Hochwassernachrichtendienst zufolge die höchste Meldestufe vier. Meldestufe drei besteht inzwischen am Oberlauf der Fränkischen Rezat bei Mitteldachstetten und Oberhessbach im Landkreis Ansbach, sowie für die Zenn bei Stöckach, die Schwarzach bei Rasch und die Aisch bei Laufermühle sowie die Wiesent bei Muggendorf.

 

Unwetterwarnung vor Starkregen teilweise wieder aufgehoben

Die Einsatzkräfte stellen sich darauf ein, dass in den gefährdeten Gebieten Keller volllaufen und Straßen überflutet werden. Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber doch. Denn der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnung vor Starkregen für die Gebiete Erlangen-Höchstadt, Fürth und Schwabach wieder aufgehoben. Für die südlichen und westlichen Landkreise Ansbach und Roth gilt sie allerdings weiterhin.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Hochwassernachrichtendienstes. Die aktuellen Pegelstände für Mittelfranken finden Sie hier.