ICE nach mutmaßlicher Bombendrohung evakuiert

Neustadt a. d. Aisch – Wegen einer Bombendrohung musten am Montagmorgen 300 Insassen eines ICE evakuiert werden. Verletzte gab es keine. Die Polizei schließt nicht aus, dass es sich dabei um ein Missverständnis handelt.

 

Der Zug, der Montagmorgen auf dem Weg von Würzburg in Richtung Nürnberg war, musste aufgrund einer vermeintlichen Bombendrohung gestoppt werden. Die rund 300 Passagiere mussten allesamt den Zug verlassen und in der örtlichen Feuerwehr von Emskirchen untergebracht werden. Die Polizei konnte schnell einen Verdächtigen festnehmen, der von einer „Bombe“ gesprochen haben soll. Da der Mann jedoch nur sehr gebrochen Deutsch sprach, gehen die Ermittler mittlerweile davon aus, dass es sich dabei um ein Missverständnis gehandelt haben könnte. Der ICE wurde außerdem von einem Spürhund durchsucht, was jedoch keine Hinweise ergab. Die Zugstrecke Würzburg-Nürnberg sowie der Bahnhof Emskirchen waren für längere Zeit gesperrt, mittlerweile hat die Polizei aber wieder eine Entwarnung gegeben. Der Verkehr ist nun wieder im Gange.