Kommunen stellen Brennstoff für Biomasse-Heizkraftwerk

Die drei Kommunen Rednitzhembach, Schwanstetten und Wendelstein aus dem Landkreis Roth leisten Nachbarschaftshilfe für Nürnberg-Sandreuth. Für das dortige Biomasse-Heizkraftwerk stellen sie ab sofort heimischen Grünschnitt als Brennstoff zur Verfügung.

 

Die Partnerschaft soll sowohl für die Kommunen als auch für die N-ERGIE als Betreiber des Heizkraftwerks ökologische und ökonomische Vorteile bringen. „Mit der Kooperation leisten wir einen ökologischen Beitrag zum Betrieb des Biomasse-Heizkraftwerks und sparen gleichzeitig die Kosten für das Häckseln des gesammelten Grünguts“, darüber sind sich die 1. Bürgermeister Jürgen Spahl aus Rednitzhembach, Robert Pfann aus Schwanstetten und Werner Langhans aus Wendelstein einig.

 

Die Kommunen sammeln den Grün-, Strauch- und Baumschnitt aus der öffentlichen Straßen- und Wegepflege. Das holzartige Material wird getrennt gelagert, gehäckselt und anschließend mehrmals pro Jahr in das benachbarte Biomasse-Heizkraftwerk der N-ERGIE nach Nürnberg gebracht. Insgesamt können pro Jahr voraussichtlich rund 800 Tonnen brennbares Material aus den drei Orten verwertet werden. Im Biomasse-Heizkraftwerk der N-ERGIE werden pro Jahr rund 51.000 Tonnen überwiegend naturbelassene Hackschnitzel aus Waldrestholz sowie aus der Landschaftspflege, die primär aus der Region stammen, verfeuert. Die Anlage erzeugt in einem hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Prozess gleichzeitig Strom und Fernwärme mit einem Brennstoff-Nutzungsgrad von über 85 Prozent.