Konsumforscher nehmen Bardentreffen unter die Lupe

Nürnberg – In genau einem Monat ist es soweit: dann startet das 38. Bardenfest in Nürnberg. Weit über 100.000 Menschen werden bei Deutschlands größtem kostenlosen Open-Air-Festival erwartet. Musik aus aller Welt, und das drei Tage lang – das wollen sich viele nicht entgehen lassen. Forscher wollen nun erstmals das Erfolgsrezept des Bardentreffens untersuchen.

„24 Grad Ost“ lautet das diesjährige Motto. Das bedeutet: die Besucher werden auf eine musikalische Reise entlang des 24. Längengrades Ost geführt. Vertreten sind also unter anderem Bands aus Finnland, Weißrussland, Ungarn, Bulgarien und Griechenland. Rund 80 Bands werden vom 26. bis 28. Juli ihre eigenen Songs präsentieren und den Mittelfranken einheizen.

Bedient werden die unterschiedlichen Geschmäcker, von Blues und Folk bis hin zu Pop und Soul. Laut und fröhlich, leise und gefühlvoll, traditionell oder modern: Abwechslung ist garantiert.

Auch das ist vielleicht mit ein Grund für den durchschlagenden Erfolg des Festivals. Genauer wissen wollen es die Wissenschaftler der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Erstmals werden sie die Besucher befragen und sich ihre Meinungen einholen. Dabei wird nicht nur nachgehakt, was genau am Festival gefällt – auch Kritikpunkte werden erfragt, um zu erfahren, was man für die Zukunft verbessern kann.

Die Bühnen verteilen sich auf die gesamte historische Altstadt. Außerdem wird es dieses Jahr eine zusätzliche Bühne in der Karolinenstraße in der Fußgängerzone geben.