Ermittlungen zum ICE-Vorfall dauern an

Im Fall des auf einer ICE-Strecke gespannten Stahlseils wollen die Ermittler die Schienen erneut absuchen. Außerdem soll ein Zeugenaufruf bei der Suche nach den Tätern helfen. Hilfreich könnten Menschen sein, die regelmäßig an der Bahnstecke bei Allersberg unterwegs sind. Unbekannte hatten am 7. Oktober ein Stahlseil über die Gleise gespannt sowie Holz-und Eisenteile niedergelegt. Weil in der Nähe des Tatorts auch ein Drohschreiben in arabischer Sprache gefunden wurde, wird auch in Richtung Extremismus und Terrorismus ermittelt. Die Deutsche Bahn stufte den Vorfall zunächst als harmlos ein, weshalb sich das Unternehmen erst mit einer 17-tägigen Verzögerung an die Polizei wandte. Sowohl Spurensicherung als auch die Suche nach dem Täter wurden dadurch erschwert.