Hinter den Kulissen des Nürnberger Opernhauses

Die Meistersinger von Nürnberg – Hitlers Lieblingsoper. Zu NS-Zeiten regelmäßig im Nürnberg aufgeführt, das gesamte Opernhaus gefüllt mit Schergen des Regimes. Mit einer Dauer von fast viereinhalb Stunden war die Oper alles andere als kurzweilig. Unter den Augen des Führers lichteten sich die Reihen während des zweiten Akts. Erst zum letzten Akt kehrten die Nazis an ihren Platz zurück. Wo sie in der Zwischenzeit waren? Gerüchten zufolge im Frauentorgraben direkt nebenan. Nur eine von vielen Anekdoten, die man während einer Führung im Opernhaus mitbekommt.
Die Führungen finden fortan – bis auf wenige Ausnahmen – jedes Wochenende statt. Alle Termine sind auf der Homepage des Staatstheaters und im entsprechenden Monatsspielplan zu finden. Einzeltickets für die Führungen sind an den Kassen im Opern- und Schauspielhaus sowie online für 9,90 EUR (Kinder bis 14 Jahren: 4,45 EUR) erhältlich.