Im Mai überfuhr er absichtlich ein Rehkitz: Geldstrafe für Landwirt aus Herrieden

Bereits im Mai diesen Jahres überfuhr ein Landwirt aus Herrieden mit seinem Mähfahrzeug ein junges Rehkitz. Und das mit Absicht, so das Urteil des Amtsgerichts Ansbach. Der verantwortliche Bauer wurde wegen absichtlicher Tötung zu einer Zahlung in Höhe von zwei Netto-Monatseinkommen verurteilt. Augenzeugen hatten den Bauern im Voraus auf die Anwesenheit des Tieres aufmerksam gemachter jedoch ignorierte die Warnungen. Rund 90.000 Rehkitze kommen jährlich beim Mähen von Wiesen zu Schaden. In den wenigsten Fällen aber vorsätzlich.