Krebskranke Ehefrau erstickt: Sieben Jahre Haft

Im Januar vergangenen Jahres hatte ein Schwabacher seine Ehefrau mit einem Kissen erstickt und anschließend Feuer in der Dachgeschosswohnung gelegt. Dafür wurde er heute zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt. Das Landgericht Nürnberg-Fürth sah es als erwiesen an, dass der 60-Jährige sich des Mordes und der schweren Brandstiftung schuldig gemacht hat. Trotzdem weicht das Urteil deutlich von der eigentlich für Mord üblichen lebenslangen Strafe ab. Grund hierfür sind die besonderen Umstände in diesem Fall. Die Ehefrau war schwer krebskrank – mit seiner Tat wollte der Mann ihr helfen.