Corona, Hospitalisierung, Patientenzulauf: Die Lage an den Krankenhäusern in Mittelfranken entspannt sich

An den mittelfränkischen Kliniken entspannt sich die Lage jetzt wieder etwas: Der Patientenzulauf, was das Coronavirus angeht, nimmt deutlich ab. Der Hauptgrund dafür: Omikron. Für Nürnberg, Fürth und Erlangen heißt es an den Krankenhäusern im Moment: Durchatmen. Zumindest etwas. Anfang Dezember sah das noch anders aus: Zum Beginn der vierten Coronawelle waren doppelt so viele Intensivbetten mit Coronapatienten belegt wie jetzt. Dass sich die Lage entspannt, liegt auch an der Omikron Variante des Coronavirus. In Nürnberg zum Beispiel waren vor knapp 2 Monaten noch 200 Coronapatienten auf den Stationen, jetzt sind es 94. Davon 14 auf der Intensivstation. In Fürth ein ähnliches Bild: Auch in Erlangen sieht man einen Rückgang der Hospitalisierungsrate. Komplett entspannen kann man sich deswegen an den Krankenhäusern jedoch nicht. Denn auch das Personal trifft das Virus und andere Krankheiten. Zusätzlich steht die Befürchtung im Raum, dass durch eine berufsbezogene Impfpflicht weiteres personal wegbricht. Ab 16. März muss medizinisches Personal eine Covid Impfung nachweisen – sonst droht ein Beschäftigungsverbot. Dieses müssen allerdings die Gesundheitsämter durchsetzen – dafür fehlen aber die Kapazitäten.