Landkreismagazin Nürnberger Land – Stadt Land Leben: Wirtschaftsstandort

In der zweiten Folge des Landkreismagazins „Stadt – Land – Leben“ geht es um das Nürnberger Land als Wirtschaftsstandort. Denn neben Freizeit und Tourismus, gibt es auch einige Big Player im Landkreis.

Seit über 100 Jahren ist das mittelständische Unternehmen im Nürnberger Land verwurzelt – mittlerweile in der 4. Generation. Der Hersteller von Präzisionswerkzeugen beschäftigt an den Standorten Lauf und Rückersdorf rund 1,500 Menschen. Genau die sind für Geschäftsführer Gerhard Knienieder der größte Standortvorteil. Der Betrieb bedient einen breiten Branchenmix von Auto- und Flugzeugindustrie über Medizintechnik bis hin zur Windkraft. Geschäftsführer Knienieder ist aber nicht nur Unternehmer, sondern auch Mitglied des Vorstands der Industrie und Handelskammer in Lauf. Seiner Meinung nach gibt es neben dem Bereich Maschinenbau noch viele andere im Nürnberger Land.  Rund 7-Tausend Unternehmen gibt es im Landkreis. Von der großen Fabrik über traditionelle Handwerksbetriebe bis hin zum Solo-Selbständigen.

Einer der größten Arbeitgeber ist unter anderem das Landratsamt Nürnberger Land. Bernd Hölzel, Leiter der Kreis-Entwicklung, weiß, warum sich so viele Unternehmen hier niederlassen. Unter anderem wegen der guten Verkehrsinfrastruktur inklusive drei Autobahnen. Der Landkreis gilt laut Hölzel aber auch als Bildungsstandort. Alles Faktoren, die normalerweise großen Städten zugeschrieben werden. Die aber auch für Landkreise wichtig sind, um im Wettbewerb mit den Metropolen punkten zu können.  

Ein innovatives Start-Up beschäftigt sich mit dem Leichtbau. Bei gleichem Gewicht ist das Produkt viel stabiler als ein anderes Material. Heißt: Das Produkt ist viel stabiler im Verhältnis zum Gewicht. Seine Ausgangsbasis ist dabei immer Furnier. Dazu benutzt er BuchenholzDie Technologie ist aber Holzartenunabhängig. Den genauen Herstellungsvorgang dürfen wir nicht filmen, aber wir bekommen einen Eindruck. Holzschichten verklebt und kommen auf der Schablone in die Vakuum-Impran-Presse. Die fertigen Schalen werden dann entweder miteinander verklebt oder in der Fräse nachbearbeitet.