Mordprozess gegen den „Reichsbürger“ aus Georgensgmünd hat begonnen

Die Polizisten waren vorbereitet. Sogar ein Sonderkommando war im Oktober 2016 nach Georgensgmünd gekommen, um eine befürchtete Eskalation zu verhindern. Waffen eines mutmaßlichen Reichsbürgers sollten beschlagnahmt werden. Womit die Polizisten in den frühen Morgenstunden nicht rechneten, war, dass Wolfgang P. sofort durch die geschlossene Tür das Feuer eröffnet. Elf Schüsse auf sechs Polizisten, von denen ein 32-jähriger tödlich getroffen wird. Seither wurde schon viel spekuliert und nachgeforscht, wie es dazu kommen konnte. Wurde er gewarnt? Sind unter den mittelfränkischen Reichsbürgern sogar Polizisten? Oder war der Einsatz fehlerhaft? Heute hat in Nürnberg die gerichtliche Aufarbeitung dieser Tragödie begonnen…