Nürnberger Verein startet erste Unterkunft für homosexuelle Flüchtlinge

Der 24-Jährige Hazir verließ seine Heimat und schlug sich bis nach Nürnberg durch. Er floh aus dem Nordiran, seine eigene Familie wollte ihn umbringen– weil er homosexuell ist. Seine Angst ist allerdings in Deutschland nicht kleiner geworden: Auch hier wurde er von anderen Flüchtlingen in der Sammelunterkunft diskriminiert und bedroht. Mittlerweile lebt er in einem anderen Bundesland. Trotzdem: Das Problem bleibt und wird von vielen homosexuellen Flüchtlingen geteilt. Ein Nürnberger Verein will jetzt helfen.