Paukenschlag in Vorra: Geldnot statt rechtem Gedankengut

Über 30 Beamte, gut 1.300 Befragungen, rund 1.000 Einzelspuren: der Fall „Vorra“ war für die eingesetzte Sonderkommission eine Sisyphos-Arbeit. Eineinhalb Jahre dauern die Ermittlungen. Doch jetzt der Erfolg: Gestern früh kann die Polizei zwei Tatverdächtige festnehmen. Die Männer sollen die drei Gebäude, eine geplante Asylbewerberunterkunft, in Brand gesetzt haben. Besonders dreist: Sie besprühten die Mauer mit ausländerfeindlichen Symbolen und Parolen. Anscheinend um die Polizei und die Öffentlichkeit bewusst hinters Licht zu führen. Denn die Tat hat so gar nichts mit rechtem Gedankengut zu tun, berichtet Julia Schendel.