Reederei klagt wegen zu hoher Rettungskosten

Das Schiffsunglück bei Erlangen vom September 2016 hat ein juristisches Nachspiel. Via Zivilklage fordert die Reederei Viking Cruises jetzt Schadensersatz. Die Begründung: Man habe von den Rettungskräften eine zu hohe Rechnung erhalten. Der ursprüngliche Betrag von 60 000 Euro basiert auf den Kalkulationen einer Ortsgruppe des DLRG. In der Nacht waren aber mehrere Rettungsgruppen im Einsatz und anderen Ortsgruppen erscheint die Summe zu hoch. Ob der Fall vor Gericht geht, ist noch unklar. Momentan wird an einem Vergleich gearbeitet.