Sonderausstellung: “Das Reichsparteitagsgelände im Krieg. Gefangenschaft, Massenmord und Zwangsarbeit”

Die Zeppelintribüne in Nürnberg ist ein Relikt aus der NS-Zeit und soll für rund 85 Millionen Euro saniert werden. Stadt, Freistaat und Bund wollen das Bauwerk als Mahnmal erhalten, das als begehbares Ausstellungsstück an die Vergangenheit erinnern soll. Wie diese Vergangenheit aussieht wissen viele nicht. Denn das ehemalige Reichsparteitagsgelände wurde von den Nazis längst nicht nur dazu benutzt sich selbst zu inszenieren und Propaganda zu betreiben. Das Nürnberger Dokumentationszentrum zeigt aktuell in einer Sonderausstellung eine ganz andere, grausame Seite des ehemaligen Aufmarschgeländes.