Studie zu Mobilitätsverhalten in Bayern: Weniger ÖPNV während Corona genutzt

Die Corona-Pandemie hat das Mobilitätsverhalten in Bayern deutlich verändert. Das zeigt eine Studie des Infas-Instituts für angewandte Sozialwissenschaften. Busse und Bahnen wurden um ein Drittel weniger genutzt. Aus Angst vor Ansteckung und weil viele Menschen aus dem Homeoffice gearbeitet haben. Zwar möchten viele die öffentlichen Verkehrsmittel wieder nutzen, dabei wird aber Wert auf genügend Abstand zu Mitfahrern gelegt und Stoßzeiten gemieden. Das Bayerische Verkehrsministerium will mit einem massiven Ausbau der Bahnkapazitäten in München und Nürnberg reagieren. Außerdem soll ein landesweites Ticket für Bus und Bahn eingeführt werden.