Versammlung der Rechten in Nürnberg: Verbote nur schwer durchsetzbar

Die Nacht zum 10. März 1933: SA-Horden stürmen das Verlagshaus der Sozialdemokraten. Das heutige Karl-Bröger-Haus in Nürnberg. Die Nazis zerstören Druckmaschinen und Inventar, verhafteten anwesende Redakteure. 83 Jahre später meldet die Kleinstpartei „Die Rechte“ eine Kundgebung vor dem Gebäude an. Die Gegendemonstranten haben bereits ihr Kommen angekündigt. Der Aufmarsch der Rechten – für sie ein geschmackloses Symbol mit Blick auf die Ereignisse von damals. Doch verbieten lassen sich derartige Demonstrationen nur schwer.