Neuanmeldung beim Melanchthon Gymnasium Nürnberg

Termine und Informationen zur Neuanmeldung

Sie können Ihr Kind an den folgenden Terminen am Melanchthon Gymnasium anmelden:

Montag 09.05. bis Freitag 13.05.2016

Das Melanchthon Gymnasium ist für Sie da:

Montag, Mittwoch und Donnerstag von 09.30 Uhr bis 15.30 Uhrin Zi. 104 (Sekretariat)

Hauptanmeldetag: Dienstag, 10.Mai 2016, von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Zentralbibliothek (Eingang Merkelsgasse)

Freitag, 15.Mai 2015 von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr in Zi. 104 (Sekretariat)

Melanchthon-Gymnasium Nürnberg
Sulzbacher Straße 32
90489 Nürnberg
Telefon: 0911 / 231 5540

Zukunft braucht Tradition – Warum passt ein Humanistisches Gymnasium gerade heute in die moderne Welt?

Das Nürnberger Melanchthon Gymnasium war das erste humanistische Gymnasium in Deutschland. Ein lange Tradition und das Festhalten an eben dieser vermittelt häufig ein falsches Bild in der Öffentlichkeit. Schülersprecher Jannick Preiwisch bringt es auf den Punkt: „Man erntet oft verständnislose Blicke, wenn man erzählt, dass man Latein und Altgriechisch an der Schule lernt. Es bringe einem ja nichts für das spätere Leben. Mit wem wolle man denn Altgriechisch sprechen?“ Jannick Preiwisch jedoch kennt und schätzt das Erlernen alter Sprachen: „Den wenigsten Menschen ist bewusst, dass Latein und Griechisch die Grundlagen unserer Kultur bilden und einen viel größeren Platz in unserem Alltag einnehmen, als man denken mag.“ Wie viele seiner Mitschüler ist Jannik Preiwisch überzeugt, dass man unsere westliche Welt schlichtweg nicht ohne ihre ideellen Grundsteine wirklich verstehen kann – und die haben nun mal ihren Ursprung in den Sprachen Latein und Griechisch.

Der Reiz einer humanistischen Bildung

Oberstudiendirektor Otto Beyerlein, seit 2004 Direktor des Melanchthon Gymnasiums, freut sich seit über 10 Jahren am Ende der Schulzeit emanzipierte Schülerinnen und Schüler zu verabschieden. Für ihn liegen die Vorteile einer humanistischen Bildung klar auf der Hand: „Sich in jungen Jahren intensiv mit Themen beschäftigen zu können, die man im Leben so intensiv nie mehr erlebt und kontrovers diskutiert, die einen aber als Menschen formen: Liebe und Hass, Leben und Tod, Krieg und Frieden, Moral und Unmoral, Gemeinsinn und Eigensinn, öffentliches und privates Leben …“

Auch ehemalige Schüler des Melanchthon Gymnasiums denken gerne an ihre Schulzeit zurück. Wolfgang Feurer hat sein Abitur 1980 gemacht und ist heute als Diplom- Informatiker in der Anwendungsentwicklung tätig. „Durch die humanistische Bildung wurde mein Interesse an Philosophie geweckt. Der Griechischunterricht – insbesondere natürlich in der Kollegstufe – eröffnete mir den Zugang zunächst zur griechischen Philosophie und später auch zu anderen philosophischen Richtungen. Meine Interessen, die sich damals wie heute auf unterschiedlichste Gebiete erstrecken, wurden umfassend gefördert. Besonders erwähnen möchte ich hier die Physik, für die ich mich schon als Kind begeisterte, und die Musik, die bis heute mein wichtigstes Hobby geblieben ist. Auch mein Interesse für Computer wurde bereits während der Schulzeit geweckt.“

Fair, offen, freundlich

Fragt man Schüler des Melanchthon Gymnasiums, was diese Schule besonders macht, hört man meist die gleichen Antworten: „Fairness, Offenheit und ein freundliches Miteinander“. Direktorat, Lehrer, Schüler und Eltern ziehen an einem Strang. Sandra Rochlitz ist seit drei Jahren Mitglied des Elternbeirats und seit diesem Schuljahr dessen Vorsitzende: „Eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn jeder etwas dazu beiträgt. Nachdem meine Kinder größer wurden, kam der Elternbeirat wie gerufen. Für mich ist es wunderbar, ehrenamtlich tätig sein zu können und das noch an der Schule des eigenen Sohnes. Nach drei Jahren kann ich auch schon die ersten Dinge sehen, bei denen sich die Arbeit positiv ausgewirkt hat.“ Sandra Rochlitz wird von ihren Kollegen des Elternbeirats tatkräftig unterstützt. „Wir sind ein richtiges Team! Es freut mich immer wieder, dass jeder arbeitet und hilft wo sie/er nur kann. Auch der Kontakt zur Schulleitung ist sehr gut.“

Fragt man Direktor Otto Beyerlein nach seinen Wünschen für die Zukunft des Melanchthon Gymnasiums hat er ganz klare Vorstellungen: „Einen weiterhin treuen Stamm von Eltern, die ihre Kinder uns anvertrauen und weniger Schwellenangst bei Eltern, die das Melanchthon Gymnasium und sein Profil (noch) nicht kennen.“