Peggy-Prozess wird neu aufgerollt

Bayreuth – Seit 2001 wird die damals neun-jährige Peggy vermisst. Obwohl im April 2004 bereits der geistig behinderte Ulvi K. als ihr Mörder verurteilt worden war, wurden immer wieder Zweifel an dessen Schuld laut. Jetzt wird der Prozess neu aufgerollt.

 

Am 10. April wird der Peggy-Prozess im Bayreuther Landgericht neu verhandelt. Seitdem vor zehn Jahren Ulvi K. zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, tauchten immer wieder neue zahlreiche Ungereimtheiten, Widersprüche und Ermittlungspannen auf. Auch das Buch der Münchner Journalisten und Autoren Ina Jung und Christoph Lemmer „Der Fall Peggy — Die Geschichte eines Skandals“ aus dem Jahr 2013 trug dazu bei, dass der Fall der Öffentlichkeit wieder in Erinnerung gerufen wurde. Der geistig behinderte Mann legte damals ein Geständnis ab. Das Gutachten, das dieses Geständnis als glaubwürdig einstufte, wird jetzt jedoch angezweifelt.

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