SpVgg kann Heimfluch nicht brechen

Die Spielvereinigung Greuther Fürth wartet auch kurz vor dem Saisonende noch immer auf den ersten Heimsieg in der Fußball-Bundesliga. Der abgeschlagene Tabellenletzte verlor trotz engagierter Leistung zum Auftakt des 31. Spieltages am Freitagabend gegen Hannover 96 mit 2:3 (1:1). 

«Diese Niederlage ist schwer zu akzeptieren. Wir haben ein sehr gutes Spiel bestritten und sind durch die gnadenlose Effizienz des Gegners bestraft worden», sagte Fürths Coach Frank Kramer enttäuscht.

Mohammed Abdellaoue (36.), Andre Hoffmann (71.) und Sergio da Silva Pinto (87.) trafen für die Gäste. Nikola Djurdjic (41./83.) war zweimal für die Franken erfolgreich. Eine Woche nach dem umjubelten Derbysieg beim 1. FC Nürnberg kontrollierten die Franken im vorletzten Heimspiel zwar über weite Strecken das Geschehen, offenbarten aber trotz 20:4 Torschüssen wieder eklatante Schwächen im Ausnutzen von Chancen.

Damit bleibt die SpVgg im Tabellenkeller stecken – der Abstieg kaum mehr abwendbar. Holt der FC Augsburg gegen den VfB Stuttgart heute auch nur einen Punkt, ist der Fürther Weg zurück in die Zweitklassigkeit endgültig besiegelt. Dann dürfte das Ziel der SpVgg nur noch sein, bei der letzten sich bietenden Gelegenheit zumindest einen Heimsieg einzufahren. Am 11. Mai spielt Frank Kramers Elf ein letztes Mal für diese Saison im Ronhof – gegen den SC Freiburg.