Tipps und Trends rund um den Christbaum

Er ist für viele der Mittelpunkt des Festes: der Christbaum. Doch bevor Sie in der vorweihnachtlichen Hektik eine alte Tanne kaufen, sollten Sie sich ein wenig Zeit nehmen. Wir verraten Ihnen einige nützliche Tipps, woran Sie einen frischen Baum erkennen und wie er es auch möglichst lange bleibt. Außerdem verraten wir, welcher Christbaumschmuck in diesem Jahr angesagt ist.

 

Schon vor dem Kauf auf Frische achten

In der heutigen Zeit geht der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger davon aus, dass in mehr als 80 Prozent der deutschen Familienhaushalte zur Weihnachtszeit eine Tanne aufgestellt wird. Aber auch Fichten erfreuen sich großer Beliebtheit in deutschen Wohnzimmern. Ein guter Weihnachtsbaum ist gleichmäßig und rund gewachsen, die Zweige sind unverletzt und der Stamm ist gerade abgeschnitten. Auch sollten Sie darauf achten, dass die Schnittstelle nicht ausgetrocknet ist.

 

So bleibt der Baum lange frisch

Bewahren Sie den Baum nach dem Kauf an einer kühlen Stelle auf, wo er vor Sonne und Wind geschützt ist. Schneiden Sie den Stamm zwei bis drei Zentimeter an und stellen Sie den Baum anschließend in einen Eimer mit Wasser. Ein zwei Meter hoher Weihnachtsbaum benötigt in der Regel zwei Liter Wasser am Tag.

Der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger rät dazu, den Baum einen Tag vor dem Schmücken aufzustellen und das Netz anschließend zu entfernen, damit er seine Äste wieder in die richtige Position bringen kann. Damit der Baum nicht so viele Nadeln verliert, sollte er nicht direkt an einer Heizung aufgestellt werden.

 

Früher hatte der Christbaumschmuck einen funktionellen Charakter

Im 18. Jahrhundert wurde der Christbaum noch mit Früchten, Nüssen und Gebäck dekoriert. Die Kinder durften an den Festtagen dann vom Baum naschen. Doch der Brauch geht noch viel weiter in der Zeit zurück. Bereits aus dem 17. Jahrhundert gibt es Hinweise auf die weihnachtliche Tradition. Zunächst wurden die Christbäume eher in evangelischen Gebieten aufgestellt, vielfach an öffentlichen Orten.

 

Von der Vergangenheit in die Moderne

Den Einzug in die privaten Haushalte vermutet der Historiker Georg Seiderer von der Universität Erlangen-Nürnberg im Bürgertum des 19. Jahrhunderts: „Das Weihnachtsfest wurde nun als Familienfest stilisiert, und ein festlich geschmückter Baum war der Mittelpunkt der Stube.“ Der heute bekannteste Christbaumschmuck, die Kugeln, kamen erst 50 Jahre später hinzu. Zuvor dekorierten die Menschen ihren Baum zusätzlich auch mit Papierbändern, kleinen Puppen oder Wachsfiguren.

 

Christbaumschmuck-Trends 2013

In diesem Jahr folgt der Trend vor allem dem Vorbild der USA: Reichhaltig geschmückte Bäume mit vielen bunten Farben und verschiedenste Materialien. Die Motive orientieren sich dort vor allem an märchenhaften Gestalten, wie Feen und Elfen. Wem das aber zu kitschig ist, der kann auch auf den klassischen Baumschmuck, wahlweise aus Holz, Glas oder Metall, zurückgreifen. In einem Punkt ist sich die Gemeinschaft der Baumschmuck-Fans einig: Christbaumkugeln sind in jedem Jahr Trend.