Zahl der FSME-Erkrankten in Franken deutlich angestiegen

Mittelfranken – Im Jahr 2013 sind in Mittelfranken 48 Menschen an der Hirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) erkrankt, welche von Zecken übertragen wird. Damit hat sich die Zahl der Erkrankten mehr als verdreifacht.

 

Vor allem im Süden Deutschlands ist die Zahl der infizierten Tiere sehr hoch. Über 80 Prozent der bundesweiten FSME-Fälle im Jahr 2013 kamen aus Bayern und Baden-Württemberg. Sobald sich Zecken auf der Haut festsetzen und zu saugen beginnen, wird das FSME-Virus von den infizierten Tieren übertragen.  Die Erkrankung ist nicht behandelbar und kann zu bleibenden Schäden im Nervensystem führen, lediglich die grippeähnlichen Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen oder Erbrechen können gelindert werden. Eine Impfung ist der wirksamste Schutz vor dieser besonderen Form der Hirnhautentzündung. Viele gesetzliche Kassen übernehmen die Kosten der Impfung.