Fr., 13.03.2026 , 11:43 Uhr

200 tote Fische in Wassertrüdingen: Polizei ermittelt

Im mittelfränkischen Landkreis Ansbach sind rund 200 Fische in einem verunreinigten Weiher gestorben. Laut dpa war der Grund ein Leck in einer Biogasanlage. Polizeiangaben zufolge waren rund 200 Kubikmeter Gärsubstrat aus einer Anlage in Wassertrüdingen ausgetreten. Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei war am Mittwochabend (11.03.2026) ein Absperrschieber an der Anlage nicht richtig geschlossen worden.

Leck im Sicherheitswall

Der Sicherheitswall – aus Erde und Beton rund um die Anlage – habe die Flüssigkeit zunächst aufgehalten. Durch ein Leck ist das Substrat wohl in die Kanalisation, in Bäche und Gewässer gelangt – darunter auch der Fischweiher. Laut Polizei verendete der gesamte Bestand des Weihers. Wie viel genau in die Umwelt gelangte ist noch unklar.

Polizei ermittelt

Die Feuerwehr pumpte den Fischweiher sowie betroffene Bachläufe ab. Das Wasser verteilten die Einsatzkräfte dann weiträumig auf umliegende Felder, um das Ökosystem zu entlasten. Der Graben um die Anlage wurde ebenfalls abgepumpt, um das Leck zu finden. Das Wasserwirtschaftsamt und das Landratsamt nahmen nach Proben und begutachteten die Anlage. Die Polizei ermittle nun wegen Boden- und Gewässerverunreinigung sowie wegen anderer Umweltdelikte gegen die Betreiber der Biogasanlage.

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