Mo., 22.01.2024 , 12:52 Uhr

Ab Mittwoch: Weitere Warnstreiks geplant bei Marbuger Bund und GDL

GDL ruft Mitglieder zum sechstätigen Arbeitskampf auf!

Die Gewerkschaft der Deutschen Lokomotivführer ruft zum songenannten „Arbeitskampf“ auf. Es kann zu erheblichen Einschränkungen im Fern-, Regional- und Güterverkehr kommen.

Da die Gewertkschaft mit dem dritten Angebot der Deutschen Bahn nicht zufrieden war, ruft die GDL deshalb ihre Mitglieder erneut zum Streik auf.

Dieser soll am Mittwoch, den 24.01.2024, um 02:00 Uhr beginnen und soll am Montag, den 29.01.2024 , um 18:00 Uhr enden.

Der Ausstand des Güterverkehrs soll bereits am Dienstagabend (23.01.2024) um 18:00 Uhr beginnen.

Ein Notfahrplan mit stark reduziertem Angebot ist aber geplant.

Am Freitag präsentierte die Deutsche Bahn ein Angebot. Dieses beinhaltet unter anderem: 4,8 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten ab August und weitere 5 Prozent mehr ab April 2025. Zudem ist die Zahlung der Inflationsausgleichsprämie gleich nach einem möglichen Tarifabschluss vorgesehen. Die Laufzeit soll dem DB-Angebot zufolge bei 32 Monaten liegen.

Der Tarifkonflikt zwischen der Bahn und der GDL läuft seit Anfang November. Die GDL erklärte die Gespräche bereits nach der zweiten Verhandlungsrunde für gescheitert.

Nach einer Urabstimmung unter den GDL-Mitgliedern sind auch unbefristete Streiks möglich.

Der Marburger Bund ruft Mitglieder zum Streik auf!

Da es mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) bisher zu keiner Einigung kam, ruft die Ärztegewerkschaft Marburger Bund Ärztinnen und Ärzte zum Streik auf.

Daher könnte es am 30. Januar 2024 zu Streiks an Universitätskliniken kommen.

Die dritte Verhandlungrunde am 16. und 17. Januar in Berlin blieb ergebnislos.

Der Marburger Bund fordert 12,5 Prozent mehr Gehalt bezogen auf ein Jahr, sowie höhere Zuschläge für Regelarbeit in der Nacht an Wochenenden und Feiertagen.

Bundesweit sind rund 20.000 Ärztinnen und Ärzte an 23 Universitätskliniken betroffen.

Auch die Ärtzinnen und Ärtze am Universitätsklinikum in Erlangen werden sich beteiligen, so die Pressestelle des Uniklinikums.

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