Do., 28.03.2013 , 13:59 Uhr

Arbeitslosenzahl sinkt leicht trotz langem Winter

28.03.2013 –  Im März ist die Arbeitslosenzahl im Freistaat auf 289.800 gesunken. Grund dafür ist der Frühlingsaufschwung. Damit gibt es aktuell in Bayern rund 12.700 Menschen bzw. 0,2 Prozent weniger Arbeitsuchende als im Februar.

Zwar nahm die Arbeitslosenquote damit um 0,2 Prozent ab, allerdings war der Rückgang deutlich geringer als noch in den beiden Vorjahren. Schuld daran sind vor allem der lange Winter und die damit verbundenen niedrigen Temperaturen. Verglichen mit März 2012 stieg die Arbeitslosigkeit im Freistaat sogar um 23.000 beziehungsweise 8,6 Prozent an. 4,0 Prozent waren es noch im Vorjahresmonat.

 

Unter den bayerischen Regierungsbezirken ist Mittelfranken weiterhin Schlusslicht

 

Zwar waren in Mittelfranken in diesem Monat 47.962 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 1.116 weniger als noch im Februar, was einen Rückgang von 0,1 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent bedeutet, allerdings ist die Quote im Vergleich zu März 2012 um 0,3 Prozent höher.

In Nürnberg bleibt die Arbeitslosenquote weiterhin hoch. Trotz eines leichten Rückgangs von 0,1 Prozent bleiben dennoch 8,2 Prozent der Nürnberger erwerbslos, also 7330 Männer und Frauen. Im Bereich Nürnberger Land ist erwartungsgemäß die Arbeitslosenquote trotz des langen Winters wieder gesunken. 2891 Männer und Frauen waren im März arbeitslos gemeldet. Das sind 126 weniger als noch im Februar.

 

Positive Tendenzen erkennbar

 

Generell zeigte sich Bayerns Arbeitsministerin Christine Haderthauer anlässlich der heute veröffentlichen Arbeitsmarktzahlen für März 2013 zufrieden: „Unsere Arbeitsmarktpolitik zeigt Wirkung: Trotz des ungewöhnlich langen Winters steht der bayerische Arbeitsmarkt mit der niedrigsten Arbeitslosenquote aller Bundesländer sehr gut da. Es gilt nun mehr denn je, alle Fachkräftepotenziale zu nutzen. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass auch Menschen mit Migrationshintergrund besser in den Arbeitsmarkt integriert werden. Viele von ihnen haben in der Heimat eine Ausbildung absolviert. Von diesem Fachwissen und ihrer interkulturellen Kompetenz können wir nur profitieren.“

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