Di., 30.04.2013 , 11:17 Uhr

Arbeitslosenzahlen sinken - Mittelfranken bleibt Schlusslicht in Bayern

Nürnberg – Die Arbeitslosenzahlen in Deutschland sind im April um 78.000 auf 3,02 Millionen gesunken. Das entspricht einem Rückgang um 0,2 Punkte auf 7,0 Prozent bezogen auf das gesamte Bundesgebiet. Das teilte die Bundesagentur für Arbeit am Dienstagvormittag mit. Im Regierungsbezirk Mittelfranken sank die Zahl der Arbeitslosen im April auf 46.221. Damit beträgt die Arbeitslosenquote hier aktuell 4,9 Prozent.

Nach wie vor existieren starke regionale Unterschiede, was die Arbeitslosenzahlen anbelangt. Während die Quote im Landkreis Erlangen-Höchstadt bei 2,5 Prozent liegt, beträgt sie in Nürnberg 8,1 Prozent. Nürnberg zählt seit Jahren zu den Städten mit besonders vielen Langzeitarbeitslosen mit geringer Qualifikation. Mittelfranken selbst hat bei den Langzeitarbeitslosen die Hartz 4 beziehen eine Quote von 54 Prozent. Bayernweit beträgt die Quote 44 Prozent.

 

 

 

Arbeitslose Arbeitslosenquote Arbeitslosenzahlen Bayern Bundesagentur für Arbeit Deutschland Erlangen-Höchstadt Franken Fernsehen Langzeitarbeitslose Mittelfranken Nürnberg

Das könnte Dich auch interessieren

06.08.2025 Schlechte Quote: Nur 44 Prozent aller Beschäftigten in der Privatwirtschaft erhalten Urlaubsgeld Die Preise für Flüge, Unterkünfte oder Pauschalreisen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Viele Beschäftigte sind daher auf das Urlaubsgeld angewiesen, um sich einen Urlaub leisten zu können. Wie viele Menschen Urlaubsgeld erhalten und welche Faktoren dabei wichtig sind, zeigt eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung. Mehrere Faktoren ausschlaggebend 44 Prozent 25.04.2025 Steigerung um 2,6% pro Jahr: 1,6 Millionen iunge Menschen in Deutschland haben keine Berufsausbildung Immer mehr junge Menschen in Deutschland haben keine Berufsausbildung. Das teilte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit. Die Zahl der 20- bis 34-Jährigen ohne Abschluss sei zwischen 2013 und 2024 um 460.000 auf 1,6 Millionen gestiegen. Damit erhöhte sich der Anteil an nicht qualifizierten Erwerbspersonen in diesem Zeitraum auf 13 Prozent – pro 11.03.2025 Staatsanwaltschaften in Bayern: Zahl der unerledigten Verfahren wächst Die Zahl der unerledigten Verfahren bei Staatsanwaltschaften in Bayern wächst, das hat die dpa heute vermeldet. 83.433 solcher Fälle gab es zum Jahresende 2024. Das geht aus einer Statistik des Deutschen Richterbundes hervor. Im Jahr 2023 waren es 78.950 und im Jahr davor 76.534. Dabei ging gleichzeitig die Zahl der neu eingegangenen Verfahren deutlich zurück. 27.02.2025 Einigung nach 2 Jahrzehnten: ASB und ver.di beschließen gemeinsamen Tarifvertrag Der bisherige Flickenteppich gehört der Vergangenheit an: Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Bayern e.V. hat sich mit der Gewerkschaft ver.di auf einen gemeinsamen Tarifvertrag verständigt. Das gaben der ASB und verdi in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt. 20 Jahre lang hat es zwischen den 20 Bayerischen Standorten unterschiedliche Arbeitsbedingungen gegeben – vier davon in Mittelfranken. Hinzu kommen Urlaubsgeld