Mo., 20.10.2025 , 19:26 Uhr

Brutaler Angriff in Nürnberg: Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Mordes

Update (Stand: 22.10.2025; 11:30 Uhr)

Nachdem am Freitagnachmittag (17.10.2025) ein 34-jähriger Mann im Westtorgraben in Nürnberg brutal angegriffen und gewürgt wurde, hat die Polizei nun weitere Details bekanntgegeben. Der Täter näherte sich dem Opfer von hinten und versuchte, ihn mit einem Kabelbinder zu erwürgen. Der Mann konnte sich nicht selbst befreien und sprach in seiner Not Kinder oder Jugendliche an, die sich in der Nähe aufhielten. Diese flohen jedoch offenbar aus Angst. Andere Passanten griffen schließlich ein, befreiten den Mann und alarmierten die Rettungskräfte. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden. Die Kriminalpolizei Mittelfranken ermittelt weiterhin wegen versuchten Mordes. Der Täter ist bislang nicht identifiziert.


Der Angriff: Fußgänger im Westtorgraben gewürgt

Ein erschreckender Vorfall ereignet sich am Freitagnachmittag (17.10.2025) im Nürnberger Westen: Ein 34-jähriger Mann wird gegen 13:30 Uhr im Bereich der Parkour-Anlage am Westtorgraben von einer unbekannten Person angegriffen und massiv gewürgt. Der Täter legt dem Opfer ein Drosselwerkzeug um den Hals und zieht so stark zu, dass der Mann kaum noch Luft bekommt.

Zeugen greifen ein – Täter flüchtet

Passanten bemerken die Situation und können den Mann befreien. Der Täter flüchtet daraufhin in eine unbekannte Richtung. Der Verletzte wird vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Dort stellen Ärzte Einblutungen in den Augen fest.

Jugendliche als mögliche Zeugen gesucht

Die Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen wegen versuchten Mordes aufgenommen. Noch ist unklar, ob der Täter und das Opfer sich kennen. Besonders wichtig für die Ermittlungen: Vier Kinder oder Jugendliche, die sich zur Tatzeit mit einem E-Scooter in der Nähe aufgehalten haben. Der Geschädigte soll die Gruppe um Hilfe gebeten haben, woraufhin sie offenbar erschrocken davonliefen.

Die Polizei bittet diese Jugendlichen sowie weitere Zeugen dringend, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.

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