Di., 08.07.2025 , 16:39 Uhr

Daimler Truck: Hersteller will bis 2030 rund 5.000 Stellen streichen

Daimler Truck will bis 2030 ungefähr 5.000 Stellen in Deutschland streichen. Das teilte der Nutzfahrzeughersteller auf seinem Kapitalmarkttag in Charlotte in North Carolina mit. Unter anderem gibt es ein Nutzfahrzeugzentrum in Nürnberg.

Der Stellenabbau soll laut der Nachrichtenagentur News 5 vor allem über natürliche Fluktuation, Altersteilzeit und gezielte Abfindungsprogramme erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen sind laut einer Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat bis Ende 2034 ausgeschlossen.

Der Stellenabbau ist demnach Teil des Sparprogramms „Cost Down Europe“, mit dem Daimler Truck die wiederkehrenden Kosten bis spätestens 2030 um über eine Milliarde Euro senken will. Neben der Produktion sind auch Verwaltung, Vertrieb und Entwicklung an den fünf deutschen Standorten – Gaggenau, Kassel, Mannheim, Stuttgart und Wörth – betroffen. Ziel ist es, die Profitabilität zu steigern und die Gewinnmarge im Industriegeschäft bis 2030 auf über zwölf Prozent zu erhöhen.

Daimler Truck Franken Franken Fernsehen Mittelfranken Nürnberg Nutzfahrzeughersteller Stellenabbau

Das könnte Dich auch interessieren

29.07.2025 Automobilzulieferer ZF: Rund 700 Stellen sollen gestrichen werden Paukenschlag auch beim Automobilzulieferer ZF. Als Reaktion auf über zehn Milliarden Euro Schulden sollen rund 5.500 Stellen der bayerischen Standorte abgebaut werden. Auch der Standort in Nürnberg ist betroffen.   Während der ZF-Aufsichtsrat über die Zukunft des Unternehmens in Friedrichshafen diskutierte, gingen heute rund 1.000 Menschen in Nürnberg auf die Straße. Sie fordern ein tragfähiges 04.03.2026 Bahnstrecke Nürnberg - Bamberg gesperrt: Auch ICE-Verbindung betroffen Die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg wurde heute Morgen (04.03.2026) zeitweise gesperrt, so die dpa. Nach Angaben der Deutschen Bahn gab es einen Notarzteinsatz zwischen Bamberg und Strullendorf. Gegen 9.30 Uhr teilte die Bahn mit, dass der Einsatz beendet und die Strecke wieder frei sei. Es kann laut Deutscher Bahn aber zu Folgebeeinträchtigungen kommen. Beeinträchtigungen 18.02.2026 Nach verdächtigem Pulver bei Gewerkschaftshaus: Substanz entpuppt sich als harmlos +++ Update: Stand 19.02.2026 – 10:30 Uhr In einer Pressemitteilung enthüllt Verdi den Inhalt des Drohbriefs. “In dem Schreiben wurde explizit geäußert, Beschäftigte von ver.di sollten ‚an Milzbrand sterben‘. Als Begründung wurden Streiks genannt.”  Zugleich lässt die Gerwerkschaft verlauten, dass sie sich von solchen Drohungen und Angriffen nicht einschüchtern lassen. Der Schutz und die Fürsorge 03.02.2026 Gaffer filmt brennenden Mann: Polizei leitet Verfahren ein Nach einem tödlichen Verkehrsunfall stellt ein Gaffer ein Video von einer schwer verletzten Person ins Netz. Jetzt ermittelt die Polizei. Rückblick Der Unfall ereignete sich am 12. Januar 2026 auf der BAB A6 kurz vor dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd. Nach der Unfallaufnahme veröffentlichte ein Unbekannter ein Video in den sozialen Medien, welches den Unfall aus unmittelbarer