So., 07.06.2015 , 13:12 Uhr

Evakuierung bei Rock im Park

Nürnberg – Gegen 1 Uhr nachts ertönte auf dem Festival-Gelände eine Durchsage: Alle Besucher sollten sich zu einer der drei Sammelstellen im Dokuzentrum, Stadion oder im Parkhaus Messe begeben. Das hatten sich die Festival-Besucher anders vorgestellt. Schlechte Stimmung war deswegen aber nicht angesagt.

 

Zunächst schien es, als würde das Gewitter das Festival-Gelände verschonen. Doch gegen 1 Uhr nachts war klar: Die Zeltplätze müssen evakuiert und die Festival-Besucher in Sicherheit gebracht werden. Durchsagen wiesen die Festival-Besucher auf die Sicherheitsbereiche hin. Securities rüttelten an allen Zelten und forderten die Menschen auf, sich zu einem Sammelplatz zu begeben. Nichts sollte dem Zufall überlassen werden, denn erst am Freitagabend wurden bei einem Unwetter bei Rock am Ring 33 Besucher verletzt.

 

Nachdem das Gelände wie ausgestorben war und sich offenbar alle Besucher in Sicherheit befanden, hieß es abwarten. Aber Rock im Park wäre nicht die Mutter der Rock-Festivals ohne seine feierwütigen Besucher. Und so machten sie das Beste aus der – zugegeben bescheidenen –  Situation und stimmten gemeinsam ein Lied nach dem anderen an. Statt zu schmollen, war kurzerhand „Eisgekühlter Bommerlunder“ angesagt.

 

Um 3:30 Uhr kam dann die Entwarnung. Die Besucher durften die Sicherheitsbereiche verlassen und auf die Zeltplätze zurückkehren, auch wenn es noch stark regnete und durchnässte Klamotten garantiert waren. „Danke für eure Unterstützung und kommt gut zurück zu euren Zelten“, wurde auf der Facebook-Seite des Events gepostet. Zwar wurde auch diesem Zeitpunkt noch mit Regen und Wind gerechnet. Das Schlimmste war aber offenbar überstanden. Eine ungemütliche Nacht ging zu Ende.

 

Trotz der schwierigen Situation scheint es zu keinen größeren Zwischenfällen gekommen zu sein. Auch von Verletzten Personen ist bislang keine Rede.

 

Quelle: nordbayern.de

Evakuierung Franken Fernsehen Gewitter Rock im Park Unwetter

Das könnte Dich auch interessieren

04.05.2026 70 Kilogramm schwer: Fliegerbombe am Nürnberger Südfriedhof entschärft +++ Update +++ Die Fliegerbombe konnte gestern (04.05.2026) gegen 20 Uhr entschärft werden. Es handelte sich um eine US-amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Rund 80 Einsatzkräfte waren vor Ort. Kurz darauf konnten auch die Sperren für die Evakuierungszone aufgehoben werden. Auch die Anwohnerinnen und Anwohner konnten in ihre Wohnungen und Häuser zurück. Der Südfriedhof 14.11.2025 Fliegerbombe in Nürnberg entschärft: 21.000 Menschen werden evakuiert Update vom 15.11.2025 In der Nacht auf Samstag konnten gegen 2:30 Uhr alle fünf Abschnitte evakuiert werden und die restlichen Kräfte hatten den Bereich verlassen. Kurz danach konnte die Entschärfung der amerikanischen Weltkriegsbombe an der Avenariusstraße beginnen. Drei Experten haben den Blindgänger rund eine Stunde später erfolgreich entschärft. Gegen 3:40 Uhr durften die Bewohnerinnen und 23.09.2025 Wohnungsvollbrand in Nürnberg: Bewohner springen aus den oberen Stockwerken In der Nacht von Montag auf Dienstag (22./23. September) gegen zwei Uhr wurde die Feuerwehr Nürnberg zu einem Wohnungsvollbrand gerufen. Das Dachgeschoß, der erste Stock und das Treppenhaus eines Reihenhauses in der Marienbader Straße standen in Flammen. Zwei Bewohner retteten sich aus den oberen Stockwerken, insgesamt waren 30 Menschen von dem Brand betroffen. Vier wurden 04.06.2025 Deutscher Wetterdienst warnt: Unwetter mit Hagel Von Südwesten sollen heute schwere Unwetter über die Region ziehen – davor warnt zumindest der Deutsche Wetterdienst. Es drohen Hagelkörner so groß wie Golfbälle. Die Unwetterwarnung gilt seit heute um 14 Uhr – ausgegeben ist sie zunächst bis Mitternacht. Begleitet werden die Gewitter von unwetterartigem Starkregen zwischen 25 und 40 Liter pro Quadratmeter und Orkanböen