Mo., 04.11.2013 , 15:29 Uhr

Fahranfänger flüchtet vor Polizei - Festnahme und Zeugenaufruf

Nürnberg – Am Freitagmorgen ist ein 20-jähriger Fahranfänger mit seinem Sportwagen vor der Nürnberger Polizei geflüchtet. Kurz vorher hatte er im Stadtgebiet Nürnberg eine rote Ampel missachtet. Über zwei Landkreise hinweg lieferte sich der junge Mann mit der Polizei ein Rennen bis diese ihn endlich festnehmen konnte.

Um ca. 02:40 Uhr stand der Audi-Fahrer an der Ampel der Einmündung Äußere Bayreuther Straße / Schafhofstraße in Richtung stadtauswärts. Trotz deutlichem Rotlicht fuhr der 20-Jährige plötzlich los. Ein Streifenwagen der Polizei, der hinter dem Audi stand, beobachtete das Verhalten und versuchte durch Zeichen den Fahrer zum Anhalten zu bewegen.

Der Fahrer schien die Polizei hinter sich zu bemerken, hielt jedoch nicht an, sondern beschleunigte seine Geschwindigkeit auf teilweise 200km/h im Stadtgebiet. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf.

Der 20-Jährige bog von der Bundesstraße 2 an der BAB-3-Anschlussstelle „Nürnberg-Nord“ auf die Autobahn ein und beschleunigte noch einmal auf bis zu 240 km/h. Außerdem schaltete der Flüchtende während der Fahrt auf der dunklen Autobahn mehrmals die Scheinwerfer seines Autos aus.

An der Ausfahrt „Nürnberg-Behringersdorf“ konnten die Beamten den flüchtigen Fahrer festnehmen. Der 20-Jährige verlor beim Ausfahren die Kontrolle über seinen Audi, fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit über eine Verkehrsinsel, wodurch einer seiner Reifen platzte. Er blieb mit seinem Wagen stehen. Der Mann leistete bei der anschließenden Festnahme erheblichen Widerstand.

Ein Alkoholtest vor Ort verlief positiv. Den Heranwachsenden erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand, allerdings entstand ein hoher Sachschaden am Fahrzeug des jungen Mannes.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost bittet Verkehrsteilnehmer aller Art, die durch die Fahrweise des Beschuldigten möglicherweise behindert, gefährdet oder gar geschädigt wurden, sich mit ihr unter der Telefonnummer 0911 91 95 0 in Verbindung zu setzen.

Quelle:dpa

20-Jähriger Auto Beamten Beschuldigter Flüchtender Franken Franken Fernsehen Mittelfranken Nürnberg PKW Polizei Sportwagen Verfolgungsjagt

Das könnte Dich auch interessieren

07.07.2026 Mit Holzstäbchen angegriffen: Auseinandersetzung im Nürnberger Hauptbahnhof Am Montagnachmittag (06.07.2026) kam es in einem Schnellrestaurant im Nürnberger Hauptbahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Auslöser war ein Streit um Essen. Gegen 17 Uhr hat eine 21-jährige slowakische Frau einen gleichaltrigen Deutschen angesprochen und um Essen gebeten. Nachdem dieser abgelehnt hat, hat sich die Frau nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei Essen von dem Tablett des 26.05.2026 Nach Brand in Nürnberger Grundschule: Polizei sucht Zeugen Am Freitagabend (22.05.2026) geriet das Dach der Turnhalle einer Grundschule in Nürnberg in Brand. Gegen 19:30 Uhr stellte ein Zeuge den Brand an der Schule in der Wiesenstraße fest und verständigte den Notruf. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehr sowie der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd stand der Dachbereich der Turnhalle bereits in Flammen. Wegen der Auswirkungen des Brandes 04.05.2026 Mittelfranken an der Spitzen: Diese Großstädte sind am sichersten Bei uns lebt es sich sicher – das zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik. Im bundesweiten Städtevergleich 2025 können mehrere mittelfränkische Städte punkten. Fürth und Erlangen belegen erneut die Top-Plätze unter den Städten mit mehr als 100.000 Einwohnenden. Auch in den letzten Jahren waren die zwei Städte immer weit oben vertreten. Bei den Städten mit über 200.000 04.05.2026 276. Frankenderby: Polizei zieht positive Gesamtbilanz Am Sonntagnachmittag (03.05.2026) fand in Fürth das 276. Frankenderby zwischen der Spielvereinigung Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg statt. Die Polizei zieht eine positive Bilanz. Fürther Ronhof, 13:30 Uhr – Das Stadion ist mit über 16.000 Personen ausverkauft gewesen. Wenig Störungen Die Gästefans aus Nürnberg (ungefähr 3.500 Personen) sind individuell mit Fahrzeugen oder den