Do., 20.06.2013 , 16:45 Uhr

Gefahr durch "Blow-ups" - Auch A3 gefährdet

Mittelfranken – Die Hitzewelle trifft nicht nur uns Menschen: sie kann sich auch auf Straßenplatten aus Beton auswirken. Diese können sich durch die plötzliche Gluthitze ausdehnen und regelrecht aufplatzen. Erst gestern war ein Motorradfahrer in Niederbayern auf einen sogenannten „Blow-Up“ geprallt – der 59-Jährige starb noch vor Ort.

 

Gefährlich wird es ab Temperaturen weit über 30° Celsius. Betroffen sind alle Betonautobahnen – also auch zum Beispiel die A3 bei Nürnberg. Die Brüche im Belag können so schnell geschehen, dass man im Notfall kaum reagieren kann. Schon wenige Zentimeter Höhe stellen ein Risiko für Verkehrsteilnehmer dar – im Fall des verunglückten Bikers wölbte sich der Straßenbelag sogar einen halben Meter.

 

Der ADAC schlägt nun Alarm: er forderte die zuständigen Behörden auf, die Fahrbahnen häufiger als sonst zu kontrollieren. Fahrer sollten vor allem Nachmittags vorsichtig sein, Warnhinweise beachten und Tempolimits unbedingt einhalten. Auch sollte der Sicherheitsabstand ggf. vergrößert werden.Schon seit Jahren kritisiert der Automobilclub, Straßen würden zu selten saniert werden. Außerdem sollten die Straßenbeläge solche Temperaturschwankungen aushalten können.

Für Schäden am Wagen muss der Halter  übrigens selbst aufkommen – außer man hat eine Vollkaskoversicherung. Eine Teilkasko übernimmt wenigstens Schäden an Scheiben und Scheinwerfern.

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