Ab 11 Uhr fand heute (26.09.2026) eine Demonstration mit anschließender Großkundgebung des DGB Bayern und der IG Metall statt. Sie demonstrierten unter dem Motto „Hart verdient“ und stellten ihre politischen Schwerpunkte vor – gegen die geplanten massiven Sozialkürzungen der Bundesregierung.
Laut Veranstalter kamen bis Mittag rund 25.000 Teilnehmer in Nürnberg zusammen. Sie setzten sich für einen starken Sozialstaat, gute Arbeit und starke Arbeitnehmerrechte ein.
Unter anderem fordert die IG Metall Bayern die Bundesregierung dazu auf, die Rente nach 45 Versicherungsjahren und die Regelungen zur Altersteilzeit nicht anzutasten.
Bundesweit fanden heute in insgesamt 15 Großstädten Kundgebungen statt. Hauptrednerin in Nürnberg war Christiane Benner (Erste Vorsitzende der IG Metall). Außerdem sprachen Vertreter des DGB Bayern, von ver.di Bayern, der NGG Bayern und der DGB-Jugend Bayern.
Bernhard Stiedl, Vorsitzender des DGB Bayern: „Die Bundesregierung muss endlich begreifen, was auf dem Spiel steht. Seit Monaten wird soziale Sicherheit vor allem als Kostenproblem verhandelt – ob bei Rente, Pflege, Lohnfortzahlung oder Arbeitszeit.“
Laut Stiedl sei das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt ein unübersehbares Warnsignal.
Zusätzlich hatte das Bündnis #UNKÜRZBAR Mittelfranken ab 9:30 Uhr zur Teilnahme an einem „Massenprotest“ aufgerufen. Das Motto: „Es ist genug für alle da! Stoppt die Angriffe auf Arbeitnehmerrechte und soziale Infrastruktur.“ Das Bündnis wolle den „schlimmsten Angriff auf die öffentliche Daseinsvorsorge in der Geschichte der Bundesrepublik“ abwehren. Auftakt war am Klinikum Nürnberg Nord.