Mi., 29.04.2026 , 14:43 Uhr

Klimawandel zeigt sich deutlich in Europa: Dürren, Hitzewellen und Co.

Der Klimawandel zeigt sich in Europa immer deutlicher: 2025 gab es hier zum Beispiel einen enormen Rückgang der Schnee- und Eisbedeckung, Dürren, Hitzewellen, Waldbrände und Meereserwärmung – einige davon mit Rekordwerten.

Das besagt der neue European State of the Climate (ESOTC) 2025 Report des Klimawandeldienstes Copernicus und der WMO, also der Weltwetterorganisation. Dafür haben rund 100 Wissenschaftler in ganz Europa und darüber hinaus zusammengearbeitet.

Demnach ist Europa der Kontinent, der sich mit am schnellsten erhitzt. Genauer gesagt jedes Jahrzehnt um 0,56 Grad Celsius – und das in den letzen 30 Jahren. Mindestens 95 Prozent des Kontinents haben überdurchschnittlich hohe Temperaturen. Europa heizt sich damit fast doppelt so schnell auf wie der globale Durchschnitt. Nur die Antarktis erwärmt sich noch schneller.

Die durchschnittliche Temperatur an der Meeresoberfläche ist dem Bericht zufolge zum vierten Mal in Folge ein Rekordhoch gewesen. Brände haben 2025 mehr als eine Millionen Hektar verbrannt, so viel wie nie zuvor. Seit Beginn der Aufzeichnungen haben Deutschland, Spanien, Zypern, Großbritannien und die Niederlande noch nie so hohe Waldbrandemissionen erlebt. 70 Prozent der Flüsse haben – verglichen mit dem langjährigen Mittel – weniger Wasser geführt.

Mit dem Rekordanstieg der Treibhausgase sehen es die Wissenschaftler als praktisch unmöglich in den nächsten Jahren, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen.

Den ganzen Report finden Sie hier.

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