Mi., 10.09.2025 , 10:51 Uhr

Krisendienste in Bayern: Angebote sollen früh wahrgenommen werden

Der 10. September ist der Welttag der Suizidprävention. International soll mit dem Aktionstag auf das Problem aufmerksam gemacht werden.

Daher verweist Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) darauf, dass sich jedes Jahr in Deutschland Tausende Menschen das Leben nähmen. Jeder Fall sei eine unfassbare Tagödie für Betroffene und deren Umfeld. Psychische Krankheiten wie Depressionen haben in den vergangenen Jahren besonders bei jungen Menschen zugenommen.

Wir brauchen eine Kultur des stigmafreien und achtsamen Miteinanders – Probleme der psychischen Gesundheit dürfen kein Tabu mehr sein. – Judith Gerlach (CSU)

Bei persönlichen Problemen sollen sich die Betroffenen nach Ansicht von Gerlach frühzeitig an Hilfsstellen wenden. Sie wirbt dafür, psychologische Unterstützungs- und Beratungsangebote frühzeitig und präventiv wahrzunehmen.

Kostenlose Krisendienste

Rund um die Uhr, in mehr als 120 Sprachen: Unter der einheitlichen Nummer 0800/6553000 sind die Krisendienste erreichbar.

Auch gibt es ein beim Nürnberger Caritasverband angesiedeltes Suizidpräventionsangebot. Bei diesem Projekt beraten junge Menschen Gleichaltrige kostenlos und kompetent unter fachkundiger Anleitung.

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