Seit 100 Jahren ist sie die größte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau: die Grüne Woche in Berlin. 1.600 Aussteller aus 50 Ländern waren vom 16. bis 25. Januar 2026 zum Jubiläum mit dabei. Da darf Mittelfranken mit seiner Landwirtschaft und seinem Handwerk natürlich nicht fehlen. Am Sonntag ist die Grüne Woche in Berlin zu Ende gegangen. Wir waren in der Hauptstadt vor Ort.
Victoria Hofmann aus Pahres ist dieses Jahr zum ersten Mal auf der Grünen Woche. Die 23-Jährige ist die zwölfte Generation einer Brauereifamilie aus dem Aischgrund. Die Studentin unterstützt den elterlichen Betrieb schon immer. In der Hauptstadt will sie Mittelfranken vertreten.
Traditionelles Handwerk und vielfältige Erzeugnisse der Landwirtschaft finden sich in ganz Mittelfranken. Mit 100.000 Beschäftigten arbeiten in dem Sektor genauso viele Menschen wie in der Automobilindustrie.
Zum hundertjährigen Jubiläum waren laut Veranstalter 350.000 Besucherinnen und Besucher auf der Grünen Woche. 1600 Ausstellerinnen und Austeller aus der ganzen Welt zeigen dem Fachpublikum und allen Interessierten ihre Spezialitäten. Egal ob Frankenwein, Rettich oder Nürnberger Würstchen: Auf der Grünen Woche kann man Mittelfranken schmecken lernen – auch das Bier aus dem Aischgrund.
Nach ihrem Studium will Victoria Hofmann die Brauereitradition ihrer Familie fortsetzen. Dann könnte für die 23-Jährige der Besuch auf der Grünen Woche in Zukunft zur Tradition werden.