Franken ist Reiseregion, Lebensraum – und ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Der Tourismus hat hier im vergangenen Jahr einen Bruttoumsatz von 11,4 Milliarden Euro erzielt. Organisiert wird vieles davon im Tourismusverband Franken, der über 700 Mitglieder aus 16 Regionen vereint.
Tourismus bedeutet Arbeitsplätze und Wertschöpfung – gerade abseits der Ballungsräume. Gleichzeitig geht es längst nicht mehr nur um Wachstum, sondern um Balance. Die Zahlen bleiben relativ konstant. Es gab ein kleines Minus bei den Übernachtungen von 0,4 Prozent. Für Angelika Schäffer ist das eine natürliche Schwankung.
Mehr Gäste bedeuten automatisch eine stärkere Nutzung von Straßen, öffentlichen Verkehrsmitteln und Naturräumen. Besonders ländliche Regionen profitieren davon, weil dort die Infrastruktur weiter ausgebaut wird. Wo der öffentliche Nahverkehr gut angebunden und attraktiv ist, wird er auch von Gästen genutzt.
Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass Regionen nicht ausschließlich in der Sommersaison für Gäste attraktiv sind, sondern auch in den Wintermonaten sichtbar und relevant bleiben sollen. Während warme Monate traditionell von Outdoor-Angeboten profitieren, braucht es in der kälteren Jahreszeit andere Anreize. Kulturelle Veranstaltungen, kulinarische Angebote oder regionale Events können dazu beitragen, Gäste auch außerhalb der klassischen Hochsaison anzusprechen.
Diese Events sollen zeigen, wie vielfältig Franken ist und stehen stellvertretend für einen Weg, der wirtschaftliche Bedeutung mit Verantwortung verbindet