2 Schläge für den Anstich, 14 Euro kostet die Maß und rund eine Million Besucherinnen und Besucher werden erwartet: Das sind die Eckdaten für die diesjährige Bergkirchweih in Erlangen. Für Jörg Volleth war es der erste Anstich als Oberbürgermeister.
Und das Fest beginnt gleich mit einer regen Diskussion. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Erlangen regt Wirte in einem Schreiben an, bestimmte Lieder nicht mehr spielen zu lassen. Darunter auch “Skandal im Sperrbezirk”. Die Gäste der Bergkirchweih haben gemischte Gefühle zu dem Thema. Jörg Volleth betont dazu: Es handelt sich nicht um ein Verbot. Und: Er sehe das Ganze ein bisschen “unbeeindruckter”.
55 Meter hoch hinaus geht es dieses Jahr auf einem neuen Riesenrad. Das sollte letztes Jahr eigentlich schon auf der Bergkirchweih stehen. Die Lieferung hat sich allerdings verzögert – deshalb kommt es heuer das erste Mal zum Einsatz.
Herzstück vom Berg sind aber nach wie vor die Bierkeller, die sich täglich schnell füllen. Für alle Gastronomen vor Ort ist die kommende Zeit ein Marathon. Schon bevor die Gäste eintreffen, bereiten sie den Ausschank und die Keller vor.
Solange das Bier nicht ausgeht, das Wetter passt und alles friedlich verläuft, sollte nicht nur das Organisationsteam, sondern auch die Besucherinnen und Besucher glücklich sein.