Der Filmklassiker Titanic aus dem Jahr 1997 wurde in etwas mehr als einem Jahr gedreht, geschnitten und landete weltweit auf den Leinwänden. Dagegen hat der dritte Avatar-Film ganze acht Jahre vom Drehstart bis zur Kinopremiere gebraucht. Ein Fürther Regisseur hat da nochmal einen draufgelegt: 17 Jahre lang hat es nämlich gedauert. Doch jetzt läuft sein Film im Kino. Ein Psychothriller, schon 2009 gedreht – doch bis zur Premiere war es ein langer Weg.
Eine Szene aus dem Drehbuch, vorgelesen vom Regisseur – und direkt im Anschluss die fertige Version im Film. So wird sichtbar, wie aus einer Idee ein fertiger Psychothriller geworden ist. „Bevor es zu spät ist, bricht der Tag nicht an“ lautet der Titel. Der Film erzählt die Geschichte von Marcel und einem Überfall, der alles verändern soll.
Gedreht wurde mitten in Franken. Eine der wichtigsten Locations: eine Wohnung in der Fürther Oststadt.
Die leere Wohnung von damals ist heute vermutlich wieder bewohnt. Und auch ein anderer Drehort existiert so nicht mehr: Die Tankstelle auf dem ehemaligen Quelle-Areal musste dem Stadtteilzentrum „The Q“ weichen.
Gedreht wurde an rund 30 Tagen. Mit kleinem Team – und viel Eigeninitiative. Etwa 30.000 Euro hat der Regisseur selbst investiert. Ein Projekt, das fast zwei Jahrzehnte gebraucht hat. Zwischenzeitlich lag der Film sogar lange unfertig in einer Kiste, bevor er schließlich doch noch vollendet wurde.
Jetzt ist der Film fertig – und läuft tatsächlich im Kino. An die Premiere denkt Regisseur Kai Kopka gerne zurück.
„Es hat sich gelohnt.“ – Kai Kopka, Fürther Filmemacher
Aktuell arbeitet er unter anderem als Schauspiellehrer. Eine Fortsetzung mit dem ursprünglichen Team kann er sich gut vorstellen. Teil eins läuft jetzt aber erstmal am 16. April im KommKino in Nürnberg. Weitere Termine gibt es auf der Webseite des Films.