Die Bundesagentur für Arbeit hat ihre Bilanz zu Leistungsminderungen im Jahr 2025 veröffentlicht. Demnach haben Jobcenter im vergangenen Jahr rund 461.000 Kürzungen des Bürgergelds ausgesprochen. Das entspricht einem Anstieg von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu 2023 haben sich die Leistungsminderungen sogar mehr als verdoppelt. Betroffen von den Kürzungen in 2025 waren rund 224.000 Menschen. Der häufigste Grund für Kürzungen sind verpasste Termine. Mehr als 85 Prozent der Fälle entstehen dadurch. Die durchschnittliche Kürzung lag bei rund acht Prozent. Das entspricht etwa 66 Euro im Monat.